PC Tools berichtet über neueste Computer-Gefahren: Von Malware 2.0 bis zu Micro-Malware
München, 23. Juli 2007 PC Tools, führender australischer Anbieter von Sicherheitssoftware, warnt vor immer komplexeren Gefahren für den PC. Im PC-Tools-Forschungszentrum in Colorado haben Experten eine Reihe neuartiger Computer-Schädlinge identifiziert. Sie haben eines gemeinsam: Traditionelle signaturbasierte Erkennungsmethoden erweisen sich bei ihnen als wirkungslos.
Das Geschehen im Feld der PC-Sicherheit ist in ständiger Bewegung. Bei der Bekämpfung von Schadsoftware beobachten wir aktuell den Beginn einer neuen Ära die Ära der Malware 2.0, erklärt Kurt Baumgartner, Leiter des PC-Tools-Malware-Forschungsteams. Die Zeiten von zero-day-Attacken sind vorbei. Wir haben es vielmehr mit zero-minute-Attacken zu tun, die in der Lage sind, signaturbasierte Erkennungsprogramme zu umgehen.
Im Rahmen ihrer Forschungen konnten die Experten von PC Tools unterschiedliche Trends ausmachen, die deutlich zeigen, wo künftige Gefahren für den PC lauern: Malware-Varianten verbreiten und verändern sich inzwischen extrem schnell, sodass es für Computer-Experten fast unmöglich ist, mit ihren Updates mitzuhalten. Schadsoftware kann sich also einnisten, bevor ein Hersteller von Sicherheitssoftware mit entsprechenden Signaturen (Samples) reagieren kann. Gleichzeitig steigt so das Volumen der Samples so stark an, dass es für Malware-Forschungsabteilungen nahezu unmöglich wird, mit manuellen Analyseverfahren, die Samples zu liefern.
Mithilfe von neuen technischen Tricks werden PC-Schädlinge außerdem immer komplexer programmiert und können so von traditionellen signaturbasierten Systemen nicht mehr erkannt werden. Diese Technik verwendet ausgefeilte Serversysteme, die jedes Mal vollkommen eigenständige Bedrohungen erstellen; dies macht es unmöglich, Gemeinsamkeiten zu finden, die nötig sind, damit die signaturbasierte Erkennung effektiv arbeiten kann.
Auch so genannte Micro-Malware ist im Umlauf. Dabei attackieren Tausende von Malware-Varianten eher kleinere Gruppen von PCs, um nicht sofort die Aufmerksamkeit von Sicherheitssystemen zu wecken. Malware verbreitet sich also immer rasanter und die Hersteller von Sicherheits-Software müssen sich überlegen, wie sie diesen wachsenden Gefahren begegnen.
Signaturbasierte Erkennungsmechanismen reichen heute nicht mehr aus, um Computernutzer vor solchen Gefahren zu schützen, denn sie erkennen und stoppen lediglich bereits bekannt gewordene Schädlinge, weiß PC-Tools-Sicherheitsexperte Kurt Baumgartner. Wir sind einer der führenden Hersteller von verhaltensbasierter Software: Diese Software analysiert in Echtzeit das Verhalten aller aktiven Programme und schlägt Alarm, sobald ein Programm ein gefährliches Verhalten zeigt. Wir haben Technologien entwickelt, mit denen wir diesen neuen Gefahren nach wie vor Herr werden können. Unsere Forschungen haben gezeigt, dass die Kombination aus Antivirenprogramm und solchen verhaltensbasierten Erkennungssystemen den Schutz des PCs im Vergleich zu traditionellen Antivirenprogrammen um bis zu 126 Prozent erhöhen.
Die Anti-Malware-Software von PC Tools wurde mehrfach ausgezeichnet. Zu den aktuellen Auszeichnungen gehören: PC Magazine: Beste Anti-Spyware 2005, Editors Choice 2006; Windows XP Magazine: Editors Choice; PC Answers: Editors Choice 2006; PC Advisor: Gold Award 2006; PC User: Topkauf 2006; Computer Shopper Best: Anti-Spyware des Jahres 2006
Über PC Tools
PC Tools ist ein weltweit führender Hersteller innovativer Softwareprodukte, die zum Schutz der Privatsphäre und der Sicherheit für Windows-Benutzer entwickelt wurden. PC Tools veröffentlicht Software und stellt technische Quellen zur Sicherheit, zum Schutz und zur Instandhaltung von Windows-Betriebssystemen zur Verfügung. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney/Australien und unterhält Niederlassungen in San Francisco, London, Melbourne, Irland und der Ukraine. PC Tools verfügt über ein weltweites Netz an Distributoren, Resellern und Retailern. www.pctools.com/de.
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